26. 4. 2008
Babs am Start
< Rechts vor Links

Achim schreibt:
UUhhhfffhhgh!!!! --- Glück gehabt!!!! --- Schon wieder gutes Flugwetter am Wochenende und ich muss nicht schleppen, sondern kann meinen Flügel ausbreiten und in die Thermik über Seissen hängen.
Zuerst einmal vielen Dank an Wolfgang, der sich trotz seines vollen Terminkalenders bereit erklärt hat, uns mit dem COSMOS- SchleppoMobil in den Himmel über Seissen zu ziehen ("Wolfgang du machst es genau richtig - du bist mein Idol!").

Die Wettervorhersage für Samstag war um ein vielfaches besser als der Trainingszustand der Seissener Streckenjäger. Damit ich meinen Negativ-Zeitrekord von letzter Woche auch sicher brechen konnte (hatte ich zwar durch den Schlepp fast schon geschafft), kreiste ich erst einmal eine halbe Stunde auf der Stelle, was sich nach Roberts Absaufer und Tschelzis beinahe Versenker als gar nicht so falsch heraus gestellt hat. Vor lauter "Rumgedümpel" überholte mich Robert trotz Zweitstart, und nur mit Funkunterstützung trafen wir uns bei Münsingen unter der Wolkenbasis wieder.
Der "rote Baron"

Noch auf Tschelzi wartend flogen wir mit "halbgas" in Windrichtung. Vor Albstadt wurde die Thermik immer kräftiger (4,5 m/s), die Basis immer höher (2400m), die Wolken immer größer (Pflonzig), und die Temperaturen sanken unter 0C° , was sich für den Trinkbeutel und die körperliche Verfassung nicht gerade förderlich auswirkte.

Die Pilotenaufreihung wurde jetzt nach dem Motivationsfaktor neu gemischt. Robert führte das Team mit direktem Ziel KLIPPENECK an, Tschelzi überflog mich mit dem gleichen Ziel und ich wollte mich erst einmal in der Sonne auf niedrigerem Level aufwärmen, damit ich meinen Öko-Müsliriegel mit etwas eisgekühltem Wasser herunter spülen konnte (ein Heißgetränk wäre besser gewesen).

Nach dieser "Kaffepause" segelte ich auch weiter ans Klippeneck. Obwohl mich Robert mit einer super Landeeinweisung auf den Abschluss des Flugs vorbereitet hat, bin ich noch nie so weit weg von meinem geplanten Aufschlagspunkt zum stehen gekommen (hechel, hechel, hechel - danke Tschelzi, für die tragende Unterstützung). Wer kommt auch schon auf die Idee, dass ein so bekannter Platz in einer Senke errichtet wurde, die als Übungshang genutzt werden könnte.

Beinahe so schön wie der Flug, waren die gemeinsamen "kulinarischen Stunden" auf der Hotelterrasse beim warten auf Babs, die uns mit Roberts Rückholrobomobil wieder sicher auf die "Rauhe Alb" brachte. "Babs du bist ein Schatz!"

Special thanks an Alfred, der glücklicher Weise doch noch nach Seissen gekommen ist, um (nicht nur) das Trike nach Sonderbuch zu fliegen. That?s it!! --- FLIEGEN MIT FREUNDEN!!!

"Händyman"
Beim Landebier
Wie?-was?