8. Juli 2007 Herbert: Babs und Tschelzi sind schon da, als ich um 11:15 in Seissen eintreffe. Achim bring wie geschrieben das Trike um 11:45. Der Himmel schon zu 4/8 bewölkt und als wir gegen 12:30 mit dem Starten beginnen haben die Schleierwolken zugezogen. Ich starte als zweiter vom Startwagen hinter Babs nach dem Motto: ein hoher Schlepp und das war es dann. Achim zieht mich bis fast 1000 Meter über Grund zum Schluss Richtung Sonderbuch auf ein paar Wolkenfetzen zu. Bei den Suchschleifen ein wenig Höhe verloren, aber zusammen mit vielen weißen Luftballons kann ich mich halten. Tschelzi kommt von unten nach. Andy lässt sich auch hoch hinauf schleppen. Gerhard bringt Achim nach oben. Eine Weile dümple ich so mit beobachten herum. Kann mit den Segelfliegern mithalten, jedenfalls beim Kreisen in der Thermik. Die Wolken im Süden und Westen werden schwarz. Achim lockt mich über Funk mit ihm nach Osten abzufliegen. Sehe Tschelzi ganz, ganz tief bis zur Landung im Stroh kämpfen. Achim fliegt voraus ins sinken. Ich bleibe näher an der Front. Verliere weniger Höhe. Geholfen hat es mir auch nichts. Steure bei Tomerdingen mit Funkunterstützung die gleiche Wiese wie Achim an. Kinder, die auf ihn zulaufen, lassen mich auf der Nachbarwiese landen. Das einzige was ich noch vor dem Wolkenbruch trocken einpackte, war mein Gurtzeug. Frontdurchzug mit Starkregen und Gewitter. Einigermaßen trocken die Brotzeit unter meinem Gleiter. Dafür Abbau im strömenden Regen, nass bis auf die Haut. Gerade fertig, als Doris Achim und mich nach Seissen zurückholt. Herzlichen Dank hierfür. Landekaffee dann zusammen mit Elsners, Doris und Achim im Jägerstüble. Endlich ein Tag, wo einigermaßen verlässlich gekurbelt werden konnte. Super Flug von fast 2 Stunden, bis auf das durchnässte Ende. Aber dies wird mir sicherlich in Erinnerung bleiben.