17. Juni 2007

Achim:
Jippiiie!!! Da Alfred mit dem Schleppen angefangen hat und Wolfgang die harte Schlepparbeit übernommen hat konnte ich mich voll auf das Drachenfliegen konzentrieren. Leider war mein/der erste Schlepp richtig Scheiße und ich musste um die Sollbruchstelle zu schonen in 300m überm Tiefental klinken. Mit starkem Sinken hab ich es dann nicht einmal mehr zum Flugplatz zurück geschafft. Mit unserem Ri-Ra-Rückholmobil (Bild) war ich aber schnell wieder bei den anderen. In meinem zweiten Schlepp lief alles optimal und ich hatte keine Probleme direkt nach dem Klinken hoch zu kommen. Obwohl ich trotz Abtrocknung keinen Gedanken ans absaufen verschwendete stand ich nach langem Gleitflug in Bräunisheim ungefähr zwischen Babs und Tschelzi und Herbert. Höhepunklt des Tages war auf der Rückfahrt die Einkehr auf dem Hirschfest in Weidenstetten, denn das Bier hat der mit über 90% wiedergewählte Bürgermeister dankender Weise übernommen.

Herbert:
Gute bis sehr gute Thermik war vorhergesagt. Der Regen in den Nacht vom Samstag auf Sonntag hat die Aussichten deutlich reduziert. Hohe Zirren, Lentis und kurzlebige zerrissene Thermik war unser Los. Achim im Schlepp von Alfred startete als erster. Ein fast horizontaler Schlepp. Zweimal sah es so aus als ob schon geklinkt worden wäre. Ca. 300 m überm Sportplatz reichte es dann nicht zum zurückfliegen. Aber mit dem auf dem Hänger belassenen Startwagen, angekoppelt an Tschelzis Wohnwagen war er schnell wieder am Startplatz. Robert als nächster, Jürgen im Schlepp von Wolfgang und ich hinterher vom Startwagen. Erwische eine recht ruhige Phase. Überm Tiefental im steigen geklickt und über Blaubeuren nicht eher aufgehört bis die Basis bei 2200 NN erreicht war. Asch war weit unter mir. Über die A8 bei Tomerdingen und den neuen Windmühlen. Sehe weit voraus eine Drachen den ich bei Weidenstetten einhole. Tschelzi versucht in steten Kreisen über den Fußballplatz das Spiel zu beeinflussen. Tief über dem Wald seine letzten Suchschleifen. Seine Landung südlich von Altheim (Alb) in der einzigen Wiese weit und breit, kann ich aus der Luft verfolgen. Meine Höhe hilft mir auch nicht weiter. 7 Minuten später stehe ich neben ihm. Er verbringt mehr als die nächste Stunde unseren Rückholdienst zu organisieren. Robert meldet sich aus der Nähe von Herkheim. Lisa holt ihn ab. Babs und Achim sind ein paar Kilometer westlich von uns auf gleichem Radius gelandet. Die vermeintlich besseren Wolken haben dort auch nicht gezogen. Doris bringt die beiden zu uns. Auf der Rückfahrt noch genüsslich Freibier und Spanferkel auf einem
Straßenfest in Weidenstetten. Gegen 21:30 sind wir dann wieder in Seissen.
Mein Dank an die Rückholerin, an Jürgen, der tapfer telefonierte, an Alfred der super geschleppt hat.
Am Montag in der Arbeit: Wolkenstraßen allüberall.