9. Juli 2006

So ging es Herbert:
Zehn Aktive schon um 12:00 am Aufbauplatz. Der zweite Platz will verteidigt werden. Im Gegensatz zum bayrischen Himmel weiß blau, in BW Aufgleitbewölkung aus SW.
Muss "Mann" denn bei 28°C im Schatten den Drachen in der Sonne aufbauen? Das eine man will, das andere man muss.
Als 5ter gestartet ging es auch gut nach Oben. Zum Wegfliegen fehlte wegen der Zirren und der Abschattung der Mut. So bin ich 2 1/4 Sunden im Dunstkreis des Landeplatzes geflogen. Gerhard kam bald nach, zeigte mir hinter Sonderbuch den besten Bart des Tages. Ich wollte dann doch noch gegen den Wind unter einer Wolkenstraße ein wenig Strecke machen. Sah die dunklen Wolken voraus, die Regenfahnen dazwischen. Es trägt auch immer besser. Sehe Peter landen, Babs auf den Platz zusteuern. Doch nach Osten ausweichen, oder schnell landen? So 1000 Meter Höhe in 8 Minuten weggezogen. Landen bei null Wind. Schnell abgebaut. Die letzten 5 Minuten im Regen. Mit Franz, Gerhard, und Wolfgang noch auf ein Landebier in der Weiberwirtschaft. Bei Zusmarshausen auf der Heimfahrt nochmals nass geworden. 34 Punkte für den OLC 12,93 km/h, lange in Luft, was will "Mann" mehr?
Expertenrunde beim Neuausrichten des Rettungssystems
< Wolfgang M
<
..wieder einmal der Letzte..

Die Eindrücke von Babs.... ....und Tschelzi:
Beim ersten Schlepp klinke ich früh, finde dann doch nicht die richtige Thermik und muss bald wieder landen. Beim zweiten Schlepp sieht's schon besser aus und es geht auch gut nach oben. Allerdings sehe ich dann schon im Westen dunkle Wolken aufziehen und nachdem Peter wieder seine Höhe abbaut entschließe ich mich nicht weiter wegzufliegen, sondern auch landen zu gehen, und Herbert kommt bald hinterher. War dann auch der richtige Zeitpunkt, denn als ich den Drachen auf dem Bus habe, fängt's auch schon zu regnen an. Nach dem Aufräumen des Anhängers geht’s dann Richtung Wallerstein um Tschelzi abzuholen. Mal wieder nicht von zu Hause weggekommen, sind wir erst am Platz als alle anderen schon aufgebaut haben und kommen somit als letzte in die Luft. Heute vielleicht ganz gut, weil Achim und Robert schon bald wieder am Boden sind. Bei mir ist's dann recht gut entwickelt und es geht zügig voran. Im Nördlinger Ries schätze ich Wolken und Wind falsch ein und die Konzentration lässt bei der Hitze mangels Wasser auch nach. Entscheide mich nach Westen zur AB zu fliegen, sitze aber alsbald am Boden, wo mir meine Fehlentscheidung klar wird. Beim Rückholanruf regnet's schon in Seissen und ich bin froh bis hierher gekommen zu sein. Babs hat mal wieder eine längere Autofahrt hinter sich, als Sie mich in Wallerstein abholt, (der Ort erinnerte uns an frühere Motorradzeiten). In einer Kneipe mit den ortsansässigen Drachenfliegern, die wir von Bassano her kennen, gibt’s nur noch Leberkäs mit Salat, welcher aber vorzüglich ist.