Sa. 18. Juno 2005
Bis zum Mittag geschlossene Wolkendecke, dann zögerliche Auflösung u. Übergang in gute Wolkenthermik
Eigentlich hätte der Himmel schon Vormittags aufhellen sollen. Mit gewissen Zweifeln ob das noch was wird haben wir gegen Mittag einfach aufgebaut, nicht dass uns ein guter Tag verloren gehe. Der erste Schlepp war dann ein Ausflug in das faszinierende Wolkenschauspiel. Und dann riss alles mehr und mehr auf und ging in gute Wolkenthermik über.
Faszinierende Naturschauspiele, wenn man unter der Wolkendecke hängt, die Landschaft abgedunkelt im Schatten liegt, und durch gelegentliche Wolkenlöcher kleine Landstriche in voller Beleuchtung erstrahlen.

Vom Farblosen Grau zum blau-weissen Himmel und farbige Landschaft, das hebt die Laune.
Achim S. 3500
Peter K. 2000
Tschelzi 2000
Herbert 2500
Robert 1600
Achim R. 2400
Michel 2000
Achim S. 600
Tschelzi 1800
Achim S. 2000
Herbert 1800
Robert 2800
Michel 3800
Michael F.>Erb. 3000
Während Tschelzi in 1:08 nach Erbach geflogen ist, kam von dort Michael F. nach Seißen. Ihn hab ich dann Richtung SO gezogen damit er den Rest bis Erbach abgleiten konnte.
Der Tag war gar nicht schlecht. Herbert hat sich mit zwei Starts 3:20' in der Luft gehalten und die Anderen waren vermutlich auch zufrieden mit ihren Flügen.

Mail Herbert:
...Der Aufbau ging auch schon deutlich schneller voran. 15:30 nachdem sich die geschlossene Wolkendecke aufgelockert hatte. Start mit Startwagen gegen West mit unangenehmen Erinnerungen, aber soft und einfach. Schnell war der Bart erreicht. Weitergestiegen, später zu Robert aufgeschlossen, der dann angelockt durch Achims Steigen über Schelklingen loszog, ich mit, fand aber den Bart nicht mehr. Landung in Seissen. 17:00 Nach kurzer Überlegung zweiter Start. Geklinkt in 600 m, gleich um 700 überhöht und dann spazierenfliegen vorsichtig ohne Risiko immer hoch bleiben, ausprobieren, genießen. Kaum noch Segler unterwegs. Schau zu wie Achim am Südwesthang kämpft, dann beim Zementwerk landet, den Drachen zum Rand trägt. Mittlerweile bin ich ganz allein. Ein Falke schließt auf, steigt vorbei. Nach gut 2 Stunden Genuss läst die Thermik schlagartig nach. Mit 2m sinken geht es zum Landeplatz. Dort ist schon alles verräumt. Michel wartet noch. Fragt ob er mir helfen kann. Ich verneine und baue in aller Ruhe ab. Die Sonne versinkt am Horizont als ich losfahre. Antoine de Saint- Exupery lässt grüßen.
Danke, Herbert