< - Und Uli hat sich auch wieder mal von Hof und Pferden losgerissen und sich einen längeren Flug gegönnt.

So. 29. Mai 2005
Für heute waren Gewitter nicht ausgeschlossen, aber nicht sicher wann und wo. Es hat sich dann im Platzbereich wieder mal alles in Blauthermik abgespielt. Von Gewitter keine Spur.
Für die Verhältnisse sind relativ wenig Flugbegeisterte angetreten, also hatten wir einen sehr gemütlichen Betrieb am Platz.
Achim ist als erster raus und brachte es dadurch auf 4:10' Flugzeit mit Landung am Platz
Achim R. 4400
Tschelzi 2600
Peter K. 2800
Babs 1000
Wolfgang M. 2300
Peter K. 1400
Wolfgang M. 3400
Herbert 2200
Uli S. 3300
Herbert ist nun auch zu den Starren gewechselt, am Donnerstag noch Merlin geflogen hat er heute einen frisch erworbenen Exxtacy (fast neu) aufgebaut und gleich die richtigen Bedingungen zum EXXCESSiven Einfliegen vorgefunden. (weiter unten seine Mail)

Tschelzi hat sich bis Reutlingen gewagt, konnte aber nicht mehr bis zum Platz zurück, der Wind war oben stärker als angenommen, Gelandet ist er in der Nähe vom Laichinger Flugplatz nach 3:31'
Sein beinahe-Absaufer ist sehr nahe am Boden, und doch wieder voll aufgedreht. (siehe Barogramm)

Herbert nach 'EXXCESS' - Erstflug mit perfekter Landung.
Achim in seiner bekannten high-speed-liegend-tiefflug-spätaufrichter-lande-Position. (schon beim Umgreifen)
Und hier die Mails:
von Achim:
Babs + Tschelzi:
Wegen der Gewitterneigung der spät einsetzenden Blauthermik und dem nicht schwachen Höhenwind war für mich erst einmal "oben bleiben" angesagt. Durch die 14-tägige Flugabstinenz motiviert und wegen eines Fastabsaufers hab ich es dann auf eine Flugzeit von über 4 Stunden gebracht. Langsam wird es für mich aber Zeit, dass ich mich aus dem Platzbereich etwas entferne bevor die Saison gelaufen ist. Danke Dieter für den schönen Schlepp und den anderen Piloten für die Motivation noch etwas oben zu bleiben.
Tschelzi: Nach langem zähen Kampf endlich an der undefinierbaren Basis angelangt fiel die Entscheidung schwer "wohin fliege ich". Kreuz und quer gings über die Alb bis zum Übersberg bei Reutlingen. Da ich keine größere Rückholaktion riskieren wollte, entschied ich mich wieder Richtung Seissen zu fliegen. Leider flog ich am letzten Bart knapp vorbei und landete nach ca. 70km und 3:58 Std. unweit vom Segelflugplatz Laichingen. Kurz nach der Landung zeigten mir dann zahlreiche Segelflieger, wo's überall hochgegangen wäre. Dieter nochmals besten Dank für den Schlepp und das Markieren des Einstiegsbartes.

Babs: Nach risikofreudigem Klinken in 300m habe ich den Bart auch gleich erwischt und es ging teils zäh nach oben. Mit dem Süd-Ostwind ließ ich mich bis nach Heroldstatt versetzten und von dort wollte ich wieder zurück. Leider war der Ostwind zu stark und keine Thermik erreichbar, sodaß ich westlich von Seissen nach knapp 1 Std. landen mußte. Danke noch an Wolfgang, der mich dort abgeholt hat.
Und Herbert:
Hallo Dieter,
letzte Woche war ich 7 Stunden in der Luft, 2 Stunden am Mittwoch Tegelberg,
3 am Donnerstag und 2 am Sonntag in Seissen. So könnte es weitergehen.

Da am Samstag alle Flüge auf Sonntag verschoben wurden, wurden wir mit
erstaunlich guter Thermik bei 32°C am Boden belohnt.
Der Start mit dem neuen Gerät bei Null Wind ohne Startwagen, beim nächsten
mal mit etwas mehr Anstellwinkel. Der Schlepp nach 40 m bis ich mich an das
lockere, ohne Kraft verschiebbare Trapez gewöhnt hatte ohne Probleme.
Hinter Seissen in 300m ging es im Schlepp schön mit 5m/sec kreisend nach oben. Klinken bei 670m über Grund. Erreicht in 3 Minuten 30 Sekunden. Rund 3,2 m/sec.
Von da an Genuss pur. Kein ausgehebelt werden, kein Gezerre am Steuerbügel.
Vielleicht nicht mehr so sportlich, aber effektiv. Habe dann noch 1 3/4
Stunden bald die halbe Fläche des Dreiecks mit Kreisen aufgefüllt. Landung
mit voll gezogenen Klappen, wie im Urlaubsflieger nach dem Setzen der
Landeklappen. Geschwindigkeit geht um 8 km/h zurück sinken steigt deutlich
an. Nur vom etwas schweren Herausdrücken war ich überrascht. Probeflug
bestanden ohne Macken. Als Nebenprodukt noch 39 Punkte für den OLC.

Auf- und Abbau wird durch Routine auch noch kürzer werden. Danach beim Achim
noch auf ein Bier. Ein gelungener Hochsommertag im Mai.

Happy landings
Herbert