17. Julei 2004 Die Wetterprognose wieder nach dem Motto: Schaun wir mal, dann sehn wir schon.
Gegen Mittag haben sich auch schon die schönsten Wolkentürme in die Stratosphäre gebohrt, anfangs wieder zusammengefallen, später kam dann von West eine breite schwarze Wand angewalzt. Sah bedrohlich aus. Ungemütlich für HG und UL
Das Interesse am Schleppen nicht riesig, nur vier Kandidaten. Aber die sind auf ihre Kosten gekommen.
Vormittag:
Gewitter!
Nachmittag:
Gewitter!
Abend:
Gewitter!
Achim R. 2200
Peter K. 1900
Achim S. 700
Michel 1000
Sommer 2004: Gewitter!

Michel war wieder in Top-Form nachdem er letztens ein paar mal nur die Absauferphase erwischt hatte.
Nach den Schlepps habe ich versucht ein paar Luftbilder zu machen. Bei Michel hat es geklappt, bei Achim S. gings daneben. Serienbild nicht geschaltet, die Einzelnen nicht getroffen oder verwackelt. Schade.

Peter als Genußflieger ohne Streckenambitionen hat es vorgezogen rechtzeitig zu landen bevor die Gewitterfront den Platz erreicht.
Bis jetzt lässt sich der Sommer 2004 nur vereinzelt brauchbare Tage abgewinnen. Die Segelflieger sind unvergleichbar im Vorteil.

Achim R:
Im Süden blau, im Norden und Westen ein Gewitter, da blieb nur noch der Weg nach Osten frei. Nach zwei schönen Bärten leider zu viel Gas gegeben und vor dem dritten Bart in Temmenhausen gelandet. Wenigstens ist der Flug noch in die OLC-League-Wertung gekommen.
Michel wollte noch zurück nach Seißen, wurde aber von der nahenden Gewitterfront abgedrängt:
...ja endlich mal wieder ein etwas längerer Flug. Trotz deiner Warnung hab ich sehr früh geklinkt, und fast hätte ich mich gleich wieder versenkt. Aber es ist ja bekannt, wenn nach dem Klinken nichts geht, dann guck mal zu Dieter, der zeigt dir´s wo´s geht. Zäh ging´s nuff, und oben wartet schon der Achim S. und lockt mich Richtung NO. Mir wird’s zu Blau, drum drehe i um, zu Dumm! Und Lande vorbei am Klingensteiner Schloss mit Rückenwind im Blautal. Bis zum nächsten mal Michel
Achim S. zeichnet leider nicht auf, er flog nach Donauwörth. Super !