Klaus :
...nachdem die Wind-Bedingungen am Start bekanntermaßen schwierig waren, kann ich kurz nach 13.00Uhr starten (anstatt der angepeilten 12.00 Uhr). Dein Schlepp führt mich sicher in den ersten Bart. Auf ca. 1800müNN aufgedreht und dann zusammen mit Josef Fläche an Fläche abgeflogen. Ziel: Klippeneck. Distanz: 81.5km. Bereits nach kurzer Strecke fliege ich in gutes Steigen hinein und nehme noch 200m mit. Das wird damit belohnt, dass ich nach ca. 8km gleiten ausreichend Höhe für den nächsten Bart habe, während Josef zu den Kühen muss. Sehr schade. Wir sind schon oft gut zusammen geflogen. So fliege ich alleine weiter über Hayingen bis ca. 3km vor Beuron. Hier sehe ich (sehr diesig) zum ersten Mal die Konturen des Klippeneck. Unter mir dreht Clemens ein. Er ist ca. 30 min. vor mir gestartet und hat bereits in Beuron gewendet. Leider ist die Zeit schon weit fotgeschritten und die Wolken fallen teilweise auseinander bzw. breiten sich aus. So fliege ich Kurs Sigmaringen und weiter Richtung Riedlingen. Hier finde ich den stärksten Bart des Tages mit über 4m integriert. Dies soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Fliegen die meiste Zeit zäh und häufiges Nachzentrieren nötig war. Nach dem tollen Bart kam dann bis zur Landung bei Allmendingen nicht mehr soviel. Dafür hat es gut getragen. Selbst die zahlreichen Segelfieger, die teilwese weit unter mir waren, konnten nichts nutzbares finden (außer teilweise das Knöpfchen für den Antrieb). Schade: ein Bart hätte bis zum Platz gereicht. So waren es ca. 125km, was das OLC aber als 115km flaches Dreieck auswertet (gibt mehr Punkte - aber immer noch keinen Blumentopf). Soviel von mir. Gruss + nochmals Danke für den Schlepp Klaus

Babs:
... nach dem Ausklinken nördlich von Seissen geht's in dem schwachen Bart langsam nach oben und fast an der Basis hat mich auch schon Tschelzi eingeholt. Der Funk funktioniert heute und wir fliegen gemeinsam Richtung Norden bis in die Nähe von Urspring und dann Richtung Westen. Über dem Flugplatz von Oppingen trennen sich unsere Wege. Ich bin schon tief finde aber noch einen kleinen Bart muß dann aber endgültig in Nellingen landen.
Leider hat das GPS nach 11km ausgesetzt, deshalb kein igc-file. Danke noch an Robby W. der mich zurückgeholt hat.

Tschelzi findet an der Hangkante von Türkheim wieder einen Bart, der ihn von 900m auf 1700m bringt. Da er aber keinen Anschlußbart mehr findet entschließt er sich zum Toplanding in Türkheim. Nach einem Plauderstündchen mit den oben wartenden Piloten frischt der Wind nochmals auf und er startet um 16.30 Uhr.
"Die Basis liegt jetzt nur noch bei 1700m aber es trägt sehr gut und so fliege ich Richtung Boll. Dort angekommen bin ich immer noch an der Basis, so schaue ich noch in Neidlingen vorbei und fliege dann noch ein wenig Spazieren z.T. mit den Segelfliegern bis ich um 19.30 Uhr auf dem Nortel-Flugplatz landen gehe. Im nachhinein habe ich mich ein wenig geärgert, daß ich nicht noch weiter geflogen bin, denn die ganze Albkante und das Vorland hat am Abend sehr gut getragen."

Robert:
Hallo Dieter,
angedacht war ein 3-Burgen-Flug mit Landung in Seissen, also
Teck, Neuffen, Reußenstein und Retour.
Naja hat nicht so ganz geklappt. Aber immerhin 3 Burgen waren es:
Reußenstein, Limburg, Teck. Gelandet bin ich dann bei mir hinterm Haus.
War auch mal wieder ganz nett. Da dort ein Neubaugebiet entsteht, weiß ich nicht wie lange ich da noch landen kann.
Gruß
Robert

20. Mai 2004 (Himmelfahrt) Wetter war ok, Wind anfangs variabel, wo bauen wir auf / welche Startrichtung? Wind hat sich dann auf West eingependelt, später auf Nord. Startwagen war auch wieder nützlich. Angefangen haben wir um 12 Uhr, war nicht zu früh, Thermik war zwischendurch auch mal weg, was besonders der Michel leidvoll ertragen musste. Sein erster Flug endete unweit vom Platz.
Heute wurde seit langem wieder mal gedrängelt am Start. Jeder wollte so schnell wie möglich nach oben. Hat auch wie am Schnürchen funktioniert weil ich in Richtung W das Seil nicht abwerfen muss. Der Platz war dann relativ schnell "abgeräumt"

Michel 800
Clemens C 1700
Robert L 1900
Josef S 1000
Robby W 1800
Klaus S 1400
Babs 1300
Tschelzi 2100
Heinz K 1400
Peter K 1800
Martin B 1200
Robby W 2300
Michel 2800
Uli S 1600
Uli S 1700
Nach getaner "Arbeit" zwischendurch ein Genussflug mit Passagier. (Luftwanderung mit Evi zum Salenhau bei angenehmer Temperatur).
Josef S. hat zwei Sollbruchstellen verjubelt. Zu wenig Routine!
<<< Der Letzte ist auch gleich oben.

Wie oben schon erwähnt war Michel der heutige Pechvogel. Nach dem ersten Schlepp gleich abgetaucht, zum Platz zurück, wieder aufgebaut, Motivation verloren aber nicht die Hoffnung, zweiter Schlepp, und kurz nach dem Trike wieder am Boden. Ausgerechnet zu dieser Zeit ging nichts. Das ist schon frustrierend!
Um diese Zeit kam Uli noch um einen "Rundsturz" zu machen, war auch gleich wieder am Boden. Aber weil er so selten Zeit hat und sowieso "in einer Stunde wieder im Stall sein muss" war er trotzdem zufrieden. Habe ihn nochmal hochgezogen, Seil abgeworfen und Trike nach Sobuch geflogen. Von dort habe ich ihn beobachtet wie er mit einigen Seglern über Blaubeuren hochgedreht hat. Der Glückspilz des Tages! Kam bestimmt nicht mehr pünktlich in den Stall.
Zur Zeit blüht der Raps, ein herrliches intensives Gelb in der Landschaft.

 
Uli's Bilderbuchlandung in 12 Schritten
Für seine wenigen Flüge einfach PERFEKT!
Einfach die Maus über die Zahlen ziehen.
..und was ist das? >>>
Na der Heinz ist wieder
vor seiner Haustür gelandet.
Und hier die Mails:
Bericht vom: 20.05.2004 - 05:00 UTC
Gute Wolkenthermik
Wetterlage:
Die vom Atlantik nach Südosteuropa reichende Hochdruck-             brücke schwächt sich ab, bleibt jedoch wetterbestimmend.
Wolken und Niederschlag:
Bei nahezu wolkenlosem Himmel bildet sich gegen Mittag 1 bis 2 Achtel Quellbewölkung bei 1600 Meter, ansteigend auf 2300 Meter. Im Südschwarzwald sind zum Abend hin erste Wärmegewitter möglich.
Thermik:               gut
Thermikbeginn:     zwischen 11.00 und 12.00 Uhr
Thermikende:       voraussichtlich gegen 19.00 Uhr
Tageshöchsttemperatur:   23 bis 27 Grad C
Wetterwirksame Sperrschichten:    schwach bei 2500 m
Bodensicht:          um 20 Kilometer
Nullgradgrenze:      3300 Meter
Bodenwind:          aus unterschiedlichen Richtungen mit 5 bis 10 km/h. Thermische Böen um 20 km/h
Höhenwinde:         14 Uhr:
                        1000 m variabel 10 km/h 16 Grad C
                        1500 m variabel 10 km/h 11 Grad C
                        2000 m 250 Grad 20 km/h 8 Grad C
                        3000 m 250 Grad 40 km/h 2 Grad C
QNH:               um 07 Uhr in Stuttgart 1021 hPa, Tendenz fallend
Aussichten:
Zunehmende Schicht- und Quellbewölkung und bereits in der Frühe von Südwesten aufkommende Schauer und Gewitter. Keine nutzbare Thermik.

Hier nochmal die vier IGC's gemeinsam
Robert
Tschelzi
Klaus
Clemens