Sa. 17. April 2004

Tagesbeginn mit reichlich Sonne, dann von NW (speziell Albkante) aufziehende Cumulus. Wind am Boden aus Süd.   >Startwagenwetter.<
Klaus S. 2100
Josef S. 1000
Steffen H. 2200
Robert L. 2400
Achim R. 2600
Michael W. 1000
Michel 1200
Tschelzi 900
Oliver S. 1200
Helmut K. 1600
Babs 1700
Herbert G. 3100
Dr. Wolfgang M. 1900
Robby W. 2800
Michael W. 1300
Tschelzi 1700
Erwin M. 1600
Kurt B. 1000
Oliver S. 1800
Herbert G. 3200
Tschelzi 2700
Mit der Zeit wurde es immer dunkler, diesiger, hatte schon befürchtet dass es zumindest regnet wenn nicht sogar gewittert.
Wer macht sich als Fussgänger schon Gedanken über Wind und Wetter? In der Luft sieht alles ganz anders aus. Gezwungenermaßen kontrolliert man ständig das Auf und Ab der Luftmassen, man will ja nicht runtergespült werden wie eine Fliege unter'm Duschkopf. Sah zwischendurch recht bedrohlich aus, hat sich aber über dem Platz aufgelöst und weiter östlich wieder aufgebaut.

Wie sich die düsteren Massen im Osten aufgebaut haben , hat sich der Wind auf West eingependelt, wir haben umgebaut, sind von der Bahnmitte richtung W gestartet. Jetzt gings ohne Wagen.

Lagsam baut sich der Dreck im Osten auf...
...bis es dort dunkel wurde. Im Westen wars wieder hell.
Und was war los in der Luft?
Babs:
...finde schnell den Bart nach oben und fliege unter den schwarzen Wolken zuerst gen Süden, bleibe aber wegen des Wetters im größeren Umkreis von Seissen und lande nach 1:45 h dort wieder. Ein schöner Flug für den Anfang.

Tschelzi:
...zuerst ein Schwabenschlepp, sitze aber recht schnell wieder am Boden, auch der zweite Schlepp soll's heute noch nicht sein. Mit dem letzten Schlepp um 17.00 Uhr geht's dann besser und ich komme noch bis zur Autobahn zwischen Machtholsheim und Hohenstadt - Wenn man die Flüge der anderen betrachtet eher bescheiden.
Abends treffen wir uns dann noch mit den anderen, die zurückgeholt wurden zum Pizzaessen in Laichingen.

Achim R.:
Nach dem Ausklinkbart ein Beinaheabsaufer bei Treffensbuch. Als ich total gestreßt endlich in 180m Höhe einen Bart angerissen habe, hat mir mein Vario (durch eine Sonnenreflexion) zugeblinselt und mir war sofort klar, dass es von jetzt an aufwärts geht. Mit Steffen habe ich mich dann (DANK FUNK) in Seissen verabredet. Ohne einen Kreis sind wir dann in Richtung Giengen geglitten und haben uns dort Roberto angenommen und den Rückweg eingeschlagen. Von nun an ging es nur noch langsam voran!!! (*)
Robert demonstrierte das Leistungspotential seines Gleiters und nahm mir mehrere Meter ab.
Durch meinen Absaufer hatte ich wenigstens mal wieder die Gelegenheit unseren (Flieger)Kumpel und Häuslesrichter Harry zu besuchen. Bei ihm in Westerstetten wurde das Rückholbüro eingerichtet.
Vielen Dank für die Gastfreundschaft.
Abschliessender Höhepunkt des Tages war das Pizzaessen mit allen Eingesammelten- und Zuhausgelandeten Flieger in Laichingen (schade Dieter, dass du nicht dabei warst!).

(*) Das lag am Wetter und nicht an Robert
Robert:
Nachdem ich solo für mich unterwegs war, konnte ich so genüsslich vor mich hindümpeln und mit dem Atos so einiges ausprobieren. Das war recht nett und irgendwann kam ich kurz vor Giengen raus. Hier war denn reger Verkehr: ein Haufen Segelflieger, ein Gleitschirm und ein neongelber Flexi. Mann, was für ein Streß !
Dann kamen noch Steffen und Achim hinzu - und aus war's mit der Ruhe, denn die wollten mich natürlich aufziehen. Achim hatte gleitzahlmäßig dann nicht soviel auszurichten, Steffen jedoch - Respekt !
Es gab dann einen kostenlosen Unterricht im optimalen Gleitwinkelfliegen, sein Flexi ging genauso gut wie mein Starrer. Sagen wir's ehrlich - ich glaube es lag am Piloten. Wenn einer mit mehr Atos-Erfahrung fliegt, keine Räder an der Basis hat (wie Steffen) und dann noch das coole enge Gurtzeug an (auch wie Steffen), ich denke dann sieht der Vergleich anders aus.
Aber auch beim Aufmüllern hat mich dann 00Hertling ("mit der Lizenz zum Aufdrehen") gut stehen lassen. Beide im Tiefflug unterwegs dreht er 200 m rechts von mir ein, ich krieg das Ding nicht mehr und runter geht s zu den Kühen. In Luizhausen war dann Endstation.

Gut, der Kaffee+Kuchen bei Harry und die Pizza in Laichingen ließen dann die "Schmach" vergessen.

Anbei noch der Track-Log: ich habe Achim s und meinen Flug übereinander gelegt: Achim ist grün, ich rot. Wir sind ähnlich geflogen, getroffen haben wir uns aber erst kurz vor Giengen. Wie man sieht hat Harry bei mir sogar einen eigenen Wendepunkt !!!
Michels erster OLC-Flug war auch nicht schlecht